Mittwoch, 19. Juni 2013

Gefährlicher Tagi-Kommentar von Patrick Feuz zum US-Steuerdiktat

Dumm, dümmer, strohdumm ist der Kommentar von Tagi-Bundeshauschef Patrick Feuz zum US-Steuerdiktat.

Der Mann taxiert das gestrige Nein des Nationalrates zum US-Steuerdiktat als falsch. Das ist sein gutes Recht. Doch im Kommentar des Journalisten fehlen jegliche sachlichen Argumente, warum die Annahme des Sondergesetzes für die Schweiz besser sein soll, als die Ablehnung.

Feuz behauptet lediglich, der Nationalrat habe "unvernünftig" entschieden. Es sei nach "menschlichem Ermessen besser", das vom Bundesrat unter Umgehung der verfassungsmässigen Regeln vorgelegte Sondergesetz zu akzeptieren.

Dann folgt Katastrophenpanik: "Im schlimmsten Fall lassen die Amerikaner jetzt mit einer Klage eine Kantonalbank in die Luft fliegen."

Dann schreibt er im Rundumschlag alle Schlecht, die seine Meinung nicht teilen, sprich SVP-Nationalisten, SP-Antibankenpopulisten und FdP-Konfusionisten. Und zeigt sich besorgt, dass mit einem solchen Parlament nichts Gutes auf die Schweiz zukomme.

Das ist sehr schlechter Journalismus. Und eine antidemokratische Verunglimpfung der parlamentarischen Mehrheit obendrein.

Klar, unsereiner ist gegen das Sondergesetz. Doch Kommentarschreiber die die Vernunft gepachtet haben, nicht argumentieren, sondern ihre eigene Meinung verabsolutieren, brauche ich als Abonnent und langjähriger Leser des Tages-Anzeiger nicht.

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